Gestaltung hat einen Ursprung.

Gestaltung entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie ist geprägt von Erfahrungen, Orten, Disziplinen und der eigenen Art, die Welt wahrzunehmen.

Bei einem Vortrag im Studiengang Design and Green Engineering an der FH Salzburg durfte ich meinen Weg als Interior Designerin teilen – vom frühen Bedürfnis nach Ausdruck bis zu meiner heutigen Arbeit mit Räumen.

Mir war dabei wichtig zu zeigen, dass meine Arbeit einen Ursprung hat.

Jede Station, jeder Ortswechsel und jede gestalterische Disziplin hat etwas zu meinem heutigen Verständnis von Raum beigetragen. Von der persönlichen künstlerischen Auseinandersetzung über die Ästhetik des Modedesigns bis zur Gestaltung von Interiors war es kein geradliniger Weg – aber im Rückblick ein notwendiger.

Früh habe ich verstanden, dass Gestaltung weit über eine visuelle Sprache hinaus kommuniziert.

Materialien lösen etwas aus. Farben verändern Wahrnehmung. Proportionen beeinflussen, wie wir uns bewegen. Licht schafft Atmosphäre. Und erst im Zusammenspiel mit den Menschen, die einen Raum nutzen, entsteht daraus etwas Ganzes.

Mit der Zeit wurde mir immer deutlicher, wie eng diese Ebenen miteinander verbunden sind: Mensch, Material und Atmosphäre erzeugen Resonanz.

Heute sehe ich genau darin meine Aufgabe als Interior Designerin: nicht einfach Räume auszustatten, sondern Lebensweisen, Bedürfnisse und Gefühle in eine räumliche Form zu übersetzen.

Denn gute Gestaltung beginnt für mich nicht bei einem bestimmten Stil.

Sie beginnt beim Menschen.

Danke an die FH Salzburg für die Einladung und den offenen Austausch – insbesondere an Michael Ebner.

Vortrag: Design and Green Engineering
Ort: FH Salzburg
Speaker: Christina Tassioglou

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Nicht alles neu. Sondern richtig weitergedacht.